Eckpunkte

zum Schutz der digitalen Privatsphäre im 21. Jahrhundert

Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen gilt es, die Gestaltung des Schutzes der Privatsphäre in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen. Datenverarbeitende Unternehmen, Politik und Nutzer müssen jeder für sich sowie gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, dass tragfähige und zukunftsfeste Rahmenbedingungen für den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt gefunden werden.

Hierbei stehen insbesondere drei Instrumente zur Verfügung: Gesetzgebung, Selbstverpflichtungen bzw. Selbstregulierung sowie Aufklärung zur Eigenverantwortung. Die politischen Entscheidungsträger können einen gesetzlichen Rahmen für den Schutz der digitalen Privatsphäre schaffen, den datenverarbeitende Unternehmen mit Maßnahmen der Selbstverpflichtung bzw. Selbstregulierung ausfüllen können. Zentral ist in der digitalen Welt jedoch auch das eigenverantwortliche Handeln des Nutzers, sei es als Privatperson oder als Mitarbeiter eines Unternehmens, zu dessen Aufklärung und Weiterbildung sowohl die Politik als auch die Wirtschaft ihren Beitrag leisten können.
Politik
Gesetzgeber muss grundsätzliche Modernisierung des Datenschutzrechts vornehmen und neue Regelungen zum Schutz der digitalen Privatsphäre schaffen
Unternehmen
Corporate Technical Responsibility als neue Leitlinie für Unternehmen begreifen
Nutzer
Aufklärung zur Eigenverantwortung der Nutzer vorantreiben - Medienkompetenz fördern und stärken
Nur mit Hilfe einer geeigneten Kombination dieser Instrumente kann es gemeinsam gelingen, nachhaltige Rahmenbedingungen für den Schutz der Privatsphäre und die Gewährleistung der Datensicherheit in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts zu schaffen.

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Wir sind gespannt auf Ihre Meinung und auf einen konstruktiven Dialog über Datenschutz im 21. Jahrhundert!
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[www.facebook.com | 02.02.2012 | 12:41]